Benutzerbewertung: / 103
SchwachPerfekt 
Beitragsseiten
Lenkdrachen fliegen ist wie Fahrrad fahren
Drachenaufbau / Flugleinen
Der Drachenstart
Lenken und Kontrollieren
Weitere Manöver und das Windfenster
Probleme und Lösungen
Erste Tricks
Alle Seiten

Weitere Manöver
und das Windfenster

Sobald man so lange geübt hat, um eine perfekte Acht zu fliegen, ist man so weit, um ein paar weitere Manöver auszuprobieren. Anstatt mit der rechten Hand an der Leine zu ziehen (engl. = to pull) um eine Drehung (engl. = turn) nach rechts zu einzuleiten, kann man nun einmal versuchen die Linke nach vorn zu strecken (engl. = to push). Das Ergebnis ist nahezu gleich, obwohl die Drehung ein wenig knackiger sein wird. Es lohnt sich, die Unterschiede der Push- und Pull-Turns zu studieren. Erfahrene Piloten nutzen dieses leicht abweichende Verhalten aus, um unterschiedlichste Arten von Flugmanövern zu vervollkommenen bzw. zu perfektionieren.

Als nächste Übung wird der Drachen ganz nach rechts und nach links geflogen um auszutesten, wie weit "hinaus" der Drachen fliegen kann. Dabei wird man  feststellen, das dieser langsamer wird, wenn er den (Windfenster-)"Rand" erreicht. Nachfolgende Abbildung deutet das Windfenster aus Sicht des Piloten an, wenn er den Wind genau im Rücken hat. Am schnellsten ist der Drachen innerhalb der Powerzone (dunkler innerer Bereich).

Windfenster

Nun folgt der erste Landeversuch. Man fliegt einfach zum Windfensterrand und steuert sanft Richtung Boden. Ziel ist es, das der Drachen ungefähr dann den Boden berührt, wenn er den äußersten Windfensterrand erreicht hat. Klappt auch das einwandfrei, dann könnte man trainieren große, langsame Kreise zu fliegen und dann Vierecke mit knackigen Ecken (schnelle Folge von Push- oder Pullbefehlen mit anschließendem parallelem Ausrichten der Hände).