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Frage: In meiner Bedienungsanleitung steht, das mein Trick-Drachen im Windbereich von 1,5 - 4 bft. fliegt. Wie kann ich feststellen, ob die Windverhältnisse ausreichen?

Antwort: Zunächst einmal sind die Herstellerangaben bezüglich des Minimumwindes oft sehr wohlwollend gemeint und darüber hinaus sind die Drachen im niedrigst angegebenen Windbereich, oft nur von erfahrenen Lenkdrachen-Piloten zu steuern. Die zweite Stolperfalle ist die Masseinheit Beaufort. Diese reicht durchaus aus, um die landläufig bekannten Windstärken 1-12 zu beschreiben, ist aber für die meisten Sportarten viel zu grob. Im Wassersport wird die Einheit Knoten und im Drachensport eher km/h bevorzugt.

Die sicherste Methode um festzustellen, ob genug Wind für Deinen Lenkdrachen weht, ist natürlich, einfach raus auf die Wiese zu gehen und es auszuprobieren. Eine ebenfalls recht sichere Methode, um die Windstärke festzustellen sind Windmesser. Gute Geräte liegen so um die 50,00 Euro. Für Anfänger sind diese Geräte oft sehr hilfreich. Mit zunehmenden Übungstagen entwickelt man dann aber ein Gefühl dafür, ob zu wenig oder zu viel Wind herrscht. Hat man allerdinges einen längeren Weg zur Drachenwiese und auch keinen Windmesser zu Hand, dann kann man sich durch das Beobachten der Umgebung behelfen. Wie man das anstellt und wie die unterschiedlichen Windmess-Einheiten in die 12 Beaufort-Windstärken aufzuteilen sind, ist auf dieser Seite von windfinder.com beschrieben. Neben Windfinder gibt es noch weitere Sites, die Auskunft über aktuelle Wind- und Wetterverhältnisse -bzw. prognosen geben. Stellvertretend sei hier noch der Windguru genannt.

Eine wirklich herrliche Animation der Beaufort-Windstärken findet man hier:
Die Beaufort-Skala

Beispiel einer Windfinder-Kurzübersicht für die Region Köln: